Ergänzungen und Anpassungen zum Kalkulationshandbuch


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Inhalt

Die Ergänzungen und Anpassungen zum Kalkulationshandbuch sollen eine qualitative Verbesserung der Fallkostenkalkulation unterstützen, die sich in einer möglichst differenzierten, aufwandsgerechten und leistungsbezogenen Kostenzuordnung auf den jeweiligen Behandlungsfall darstellt. Die Ergänzungen und Anpassungen basieren auf den bisherigen Kalkulationserfahrungen und werden in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.

30.01.2009: Anpassungen Kalkulationshandbuch ab DJ2008
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08.02.2011: Hinweise Kalkulation ab DJ2009
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08.02.2011: Hinweise Kalkulation ab DJ2010
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13.02.2012: Hinweise Kalkulation ab DJ2011
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07.02.2013: Hinweise Kalkulation ab DJ2012
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12.02.2014: Hinweise DRG Kalkulation ab DJ2013
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30.07.2015: Hinweise DRG Kalkulation ab DJ 2014
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29.01.2016: Hinweise DRG Kalkulation ab DJ 2015
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29.01.2016: Leistungskatalog gastroenterologische Endoskopie
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30.07.2015 Anpassungen Gemeinkostenkalkulation Endoskopie ab DJ2017

Seit einigen Jahren arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Abstimmung mit dem InEK an der Verbesserung der Kostenzuordnung im Leistungsbereich der gastroenterologischen Endoskopie in Kostenstellengruppe 8 (Endoskopische Diagnostik und Therapie). Nach Anpassungen in Anlage 10 zur Verbesserung der Einzelkostenzuordnung und stetigen Bemühungen zur allgemeinen Verbesserung der Kostenzuordnung steht nunmehr die Konkretisierung der Verbesserung der Kostenzuordnung der Gemeinkosten (Personal- und Sachkosten, Infrastruktur) im Fokus. Anregungen der Kalkulationsteilnehmer folgend, wird auf Basis der Erfahrungen in den Krankenhäusern und den Ergebnissen eines umfassenden DGVS-Projekts die Gemeinkostenzuordnung im Leistungsbereich „Endoskopie“ angepasst. Dabei wird auf bestehende Datengrundlagen in den Kalkulationshäusern zurückgegriffen und der seit Jahren bestehende Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der Datengrundlagen in der gastroenterologischen Endoskopie fortgesetzt. Um den Kalkulationsteilnehmern ausreichend  Vorbereitungszeit zu geben, treten die Anpassungen im Kalkulationshandbuch erst mit dem Datenjahr 2017 (Kalkulation in 2018) in Kraft.

Die Gemeinkostenzuordnung erfolgt nach aktuellen Vorgaben des Kalkulationshandbuchs entweder nach der Eingriffszeit (Alternative I) oder nach Punkten eines Leistungskataloges (Alternative II). Da die gängigen, verwendeten Leistungskataloge seit vielen Jahren nicht mehr aktualisiert wurden, entsprechen die Relationen der Kostenzuordnung der verschiedenen endoskopischen Verfahren nicht mehr den tatsächlichen Aufwandsverhältnissen dieser Verfahren. Der dadurch resultierende Kompressionseffekt führt zu einer Fehlallokation der Vergütung im Leistungsbereich „Endoskopie“ zu Lasten der aufwändigen Verfahren. Diese bestehende Schieflage in der Kostenzuordnung ist seit Jahren Gegenstand der Diskussionen in der Fachgesellschaft und in den Kalkulationskrankenhäusern. Zur Verbesserung der Sachgerechtigkeit der Vergütung in der gastroenterologischen Endoskopie wird entsprechend die Vorgabe des Kalkulationshandbuchs dahingehend geändert, dass Alternative II gestrichen wird und ab dem Datenjahr 2017 nur noch die Gemeinkostenzuordnung nach der Eingriffszeit zulässig ist.

Die Eingriffszeit im Leistungsbereich Endoskopie Beginn – Ende Endoskopie wird dabei definiert als der Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt an dem das Endoskop in die der Untersuchung entsprechenden Körperöffnung des Patienten eingeführt wird (erster Versuch - erste erbrachte Leistung) und dem Zeitpunkt an dem das Endoskop wieder vollständig aus der Körperöffnung des Patienten herausgezogen wird (letzte erbrachte Leistung); Rüstzeiten werden nicht berücksichtigt. Erfolgt der endoskopische Eingriff durch mehrere Personen ist jeweils die individuelle Tätigkeitszeit im oben definierten Zeitfenster Beginn-Ende Endoskopie der am Eingriff beteiligten Personen (ggf. auch anteilig) zu berücksichtigen. Für die Kalkulation ist die insgesamt für den endoskopischen Eingriff angefallene Zeit der beteiligten Personen (ggf. anteilig) zu verwenden. (analog der Schnitt-Naht-Zeit mit Gleichzeitigkeitsfaktor im OP-Bereich).

Nach aktuellen Erkenntnissen liegen in den Kalkulationskrankenhäusern weitestgehend bereits Möglichkeiten zur Erfassung der Eingriffszeiten in der gastroenterologischen Endoskopie vor, so dass bei der Umstellung des Kalkulationshandbuchs auf bestehende Datengrundlagen zurückgegriffen wird. Ggf. sind in den einzelnen Häusern noch Maßnahmen zu ergreifen, um die fallbezogenen Eingriffszeiten der Kalkulation zugänglich zu machen. Entsprechend gilt die Änderung des Kalkulationshandbuchs erst ab dem Datenjahr 2017. Damit wird den Einrichtungen ausreichend Zeit gegeben, die Daten der Kalkulationsgrundlage in einer zumutbaren Übergangszeit zugänglich zu machen. Krankenhäuser, die bereits eine Kalkulation nach der Eingriffszeit vornehmen, werden gebeten zu prüfen, ob die verwendete Eingriffszeit der im beigefügten Auszug aus dem Kalkulationshandbuch definierten Eingriffszeit entspricht und ggf. entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

In den Kostenstellen mit endoskopischen Leistungen außerhalb der Gastroenterologie können Kalkulationskrankenhäuser in Abstimmung mit dem InEK auch nach dem Datenjahr 2016 die Gemeinkostenzuordnung weiterhin nach Punkten lt. Leistungskatalog vornehmen. Diese Ausnahmeregelung gilt für eine Übergangsphase, bis die Voraussetzungen für eine Kostenzuordnung nach der Eingriffszeit auch in den übrigen Kostenstellen des Leistungsbereichs „Endoskopie“ erfüllt sind. Den Text des entsprechenden Abschnitts des Kalkulationshandbuchs sowie der Anlage 5 mit den neugefassten Kalkulationsvorgaben können Sie herunterladen.

Um die Sachgerechtigkeit der Vergütung in der gastroenterologischen Endoskopie bereits frühzeitig anzuheben, legen wir Ihnen nahe, in der Übergangsphase (Datenjahre 2015 und 2016) für die Gemeinkostenzuordnung im Leistungsbereich der gastroenterologischen Endoskopie den bereitgestellten Leistungskatalog anzuwenden. Der Leistungskatalog basiert auf den aktuell kodierten OPS-Kodes und verwendet diese für die Kostenzuordnung. Die den einzelnen Leistungen zuzuordnenden Kostensätze werden durch die individuelle Situation der Kostenstelle vorgegeben. Die Relationen der Kostenzuordnung zu den verschiedenen endoskopischen Leistungen werden über den Leistungskatalog auf Basis der bestehenden OPS-Erfassung vorgegeben. Die Gewichte zur Kostenzuordnung wurden anhand von Eingriffszeiten aus 119 Krankenhäusern ermittelt und stellen somit den aktuellsten Gewichtungskatalog in der gastroenterologischen Endoskopie dar. Mit der Verwendung dieses Leistungskatalogs geht bereits eine deutliche Verbesserung der Abbildung der gastroenterologischen Endoskopie einher. Hinweise zur Anwendung des Leistungskataloges für die gastroenterologische Endoskopie stellen wir Ihnen ebenfalls zum Herunterladen zur Verfügung. Die Dateien zum Leistungskatalog der gastroenterologischen Endoskopie basieren auf den OPS-Kodes 2014; Aktualisierungen des Leistungskatalogs auf die OPS-Kodes 2015 bzw. 2016 stellen wir Ihnen jeweils rechtzeitig nach Zurverfügungstellung durch die DGVS auf unserer Internetseite zur Verfügung.

07.06.2010: KalkulationsPPR für Behandlungsfälle mit hochaufwendiger Pflege

Zur genaueren/verursachungsgerechteren kalkulatorischen Abbildung von Patienten mit besonders aufwendiger Pflegebedürftigkeit wurde die in der PPR definierte Systematik der Pflegekategorien um eine Stufe für hochaufwendige Pflegeleistungen erweitert. Die erweiterte PPR-Systematik ist von den Kalkulationskrankenhäusern ab dem Datenjahr 2010 verbindlich umzusetzen.

Für die ursprüngliche PPR-Systematik liegt seit dem Datenjahr 2010 eine Erweiterung um Pflegekategorien für Patienten mit besonders aufwendiger Pflegebedürftigkeit vor. Für die Allgemeine Pflege enthält die Kalkulations-PPR neben den bereits bekannten Stufen A1 bis A3 eine ergänzende Stufe A4 für pflegeaufwendige Behandlungsfälle. Die Pflegekategorien A4S1, A4S2 und A4S3 bilden das kalkulatorische Äquivalent zu den über OPS 9-20 Hochaufwendige Pflege von Patienten dokumentierbaren Pflegekomplexmaßnahmen-Scores (PKMS). Die Umsetzung der erweiterten PPR-Systematik ist ausschließlich für Kalkulationskrankenhäuser ab dem Datenjahr 2010 verbindlich.

Da die ursprüngliche PPR-Systematik keine Einstufungsregelungen für die PPR A4 kennt, ist eine entsprechende kalkulatorische Vorgabe erforderlich. Voraussetzung für die Anwendung der ergänzten Pflegestufe A4 sind die tägliche Einstufung des Patienten in die Pflegestufe A3 gem. PPR und mindestens 6 dokumentierte Aufwandspunkte im Rahmen des Pflegekomplexmaßnahmen-Scores (PKMS). Bei Vorliegen der Voraussetzungen ersetzen die für die Pflegestufe A4 angegebenen Minutenwerte im Rahmen der Kalkulation diejenigen der Pflegestufe A3.

Darüber hinaus wird das Kalkulationshandbuch um eine neue Anlage 11 ergänzt. Diese gibt neben weiteren Erläuterungen die im Rahmen der Kalkulation anzuwendenden Minutenwerte der PPR wieder. Für Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche können für die Stufen A1 bis A3 wahlweise die von GKind überarbeiteten Minutenwerte im Rahmen der Kalkulation verwendet werden.

07.06.2010: Dieser Text als PDF Dokument
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07.06.2010: Anlage 11
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